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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Geringfügige Beschäftigung



Simon
27.09.2004, 15:42
Kann mir jemand mal Klarheit verschaffen welche Vorteile (bzw. Nachteile) es mit sich bringt wenn ich geringfügig beschäftigt bin im Vergleich zu einem Teilzeit-Angestelltenverhältnis?

Danke schon mal im Voraus!

chsch
27.09.2004, 15:47
du bist nicht voll versichert
verdienst weniger (na no na net)
urlaub / krankenstand gibts da auch net

Baily
27.09.2004, 15:54
stimmt nicht ganz

du hast sehrwohl urlaub und zwar 5 wochen - was heissen soll, wenn du einmal die woche arbeiten gehts hast du 5 tage im jahr frei


zum krankenstand kann ich nur eines sagen, wenn ich krank gewesen bin hab ich eine bestätigung vom arzt gebracht und das hat immer gereicht.

chsch
27.09.2004, 15:58
stimmt nicht ganz

du hast sehrwohl urlaub und zwar 5 wochen - was heissen soll, wenn du einmal die woche arbeiten gehts hast du 5 tage im jahr frei

zum krankenstand kann ich nur eines sagen, wenn ich krank gewesen bin hab ich eine bestätigung vom arzt gebracht und das hat immer gereicht.
Kommt immer drauf an, wie die Firma das handhabt ... ich weiß von nem Kollegen, der samstags bei ner Lebensmitteleinzelhandelskette gearbeitet hat, dass er nur für tatsächliche Arbeitsstunden bezahlt worden ist.

Conni
27.09.2004, 16:06
Kann mir jemand mal Klarheit verschaffen welche Vorteile (bzw. Nachteile) es mit sich bringt wenn ich geringfügig beschäftigt bin im Vergleich zu einem Teilzeit-Angestelltenverhältnis?

Danke schon mal im Voraus!

die geringfügigkeitsgrenze legt fest, dass man nicht sozialversicherungpflichtig ist. also ist man nicht kranken- und sozialversichert. man bekommt also brutto=netto), wenn man auch die einkommensteuergrenze im jahr nicht überschreitet. wird aber eben nicht für die pension angerechnet und man muss anders krankenversichert sein, etwa mitversicherung bei den eltern

Simon
27.09.2004, 16:06
Gut das war mir alles bekannt aber was sind bitte die Vorteile?!

Simon
27.09.2004, 16:08
die geringfügigkeitsgrenze legt fest, dass man nicht sozialversicherungpflichtig ist. also ist man nicht kranken- und sozialversichert. man bekommt also brutto=netto), wenn man auch die einkommensteuergrenze im jahr nicht überschreitet. wird aber eben nicht für die pension angerechnet und man muss anders krankenversichert sein, etwa mitversicherung bei den elternDanke Conni! Wie hoch ist die Kranken- bzw. Sozialversicherung?

methera
27.09.2004, 16:19
die geringfügigkeitsgrenze legt fest, dass man nicht sozialversicherungpflichtig ist. also ist man nicht kranken- und sozialversichert. man bekommt also brutto=netto), wenn man auch die einkommensteuergrenze im jahr nicht überschreitet. wird aber eben nicht für die pension angerechnet und man muss anders krankenversichert sein, etwa mitversicherung bei den eltern

das heißt, ich darf bei meinen eltern mitversichert bleiben, wenn ich geringfügig beschäftigt bin!?

chsch
27.09.2004, 16:23
das heißt, ich darf bei meinen eltern mitversichert bleiben, wenn ich geringfügig beschäftigt bin!?
jop, genau das

Conni
27.09.2004, 16:24
Danke Conni! Wie hoch ist die Kranken- bzw. Sozialversicherung?

kein ahnung. irgendwas zwischen 13 udn 20 %

chsch
27.09.2004, 16:28
kein ahnung. irgendwas zwischen 13 udn 20 %
17,95%

keyneseffekt
27.09.2004, 16:57
müsste mein vater weiterhin alimente zahlen wenn ich geringfügig beschäftigt bin oder reduzieren sich die dann?

sabeth
02.06.2005, 22:04
jop, genau das

Ich habe - seit gestern - eine geringfügige Beschäftigung am Landesgericht. Mir wurde gesagt, ich würde bei der WGKK angemeldet - was wiederum bedeuten würde, daß ich jetzt nicht mehr bei den Eltern mitversichert bin. Ich nahm dies, uninformiert wie ich war, zunächst hin.

Doch nun habe ich diesen Thread gefunden, dessen "Grundtenor" ja ist, daß ich doch bei den Eltern versichert bleiben darf. Was kann ich nun tun, wenn ich jetzt bei der GebietsKraKa angemeldet worden bin? Kann ich das noch rückgängig machen?? (Ich will nämlich nicht bei der WGKK versichert sein, solange es nicht unbedingt notwendig ist!)


-oeh- -oeh-

SinBerella
02.06.2005, 22:07
Ich habe - seit gestern - eine geringfügige Beschäftigung am Landesgericht. Mir wurde gesagt, ich würde bei der WGKK angemeldet - was wiederum bedeuten würde, daß ich jetzt nicht mehr bei den Eltern mitversichert bin. Ich nahm dies, uninformiert wie ich war, zunächst hin.

Doch nun habe ich diesen Thread gefunden, dessen "Grundtenor" ja ist, daß ich doch bei den Eltern versichert bleiben darf. Was kann ich nun tun, wenn ich jetzt bei der GebietsKraKa angemeldet worden bin? Kann ich das noch rückgängig machen?? (Ich will nämlich nicht bei der WGKK versichert sein, solange es nicht unbedingt notwendig ist!)


-oeh- -oeh-
bist du angestellt oder als freier DN?

beim freien DN und bei einer geringfügigen Beschäftigung bist du nur Unfallversichert; den Rest muss du selber versichern...
(d.h. das geht über deine Eltern oder selber zahlen)

sabeth
02.06.2005, 22:16
Ich bin angestellt!

-Heißt das jetzt, daß ich sowohl kranken- als auch unfallversichert bei der WGKK bin, und das zwangsweise (sprich daß über meine Eltern gar nichts mehr geht)?

Conni
02.06.2005, 23:33
Ich bin angestellt!

-Heißt das jetzt, daß ich sowohl kranken- als auch unfallversichert bei der WGKK bin, und das zwangsweise (sprich daß über meine Eltern gar nichts mehr geht)?

wenn du unter der geringfügigkeitsgrenze bleibst, bist du nicht sozialversichert (darunter fällt auch die krankenversicherung). deshalb bist du weiter bei deinen eltern mitversichert.

zur absoluten klärung ruf mal bei beiden versicherungsanstalten an und frag mal, was die so von dir halten;)

Rommy
03.06.2005, 19:19
Ich habe - seit gestern - eine geringfügige Beschäftigung am Landesgericht. Mir wurde gesagt, ich würde bei der WGKK angemeldet - was wiederum bedeuten würde, daß ich jetzt nicht mehr bei den Eltern mitversichert bin. Ich nahm dies, uninformiert wie ich war, zunächst hin.

Doch nun habe ich diesen Thread gefunden, dessen "Grundtenor" ja ist, daß ich doch bei den Eltern versichert bleiben darf. Was kann ich nun tun, wenn ich jetzt bei der GebietsKraKa angemeldet worden bin? Kann ich das noch rückgängig machen?? (Ich will nämlich nicht bei der WGKK versichert sein, solange es nicht unbedingt notwendig ist!)


-oeh- -oeh-

wie die anderen schon erwähnt haben, bist du ja nur unfallversichert. das muss aber eben auch bei der gkk gemeldet werden. deshalb haben sie wahrscheinlich gesagt, dass sie dich anmelden.

übrigens scheint es immer wieder verwirrungen zu geben, was die geringfügige beschäftigung betrifft. so wie ich das verstehe, sagt diese bezeichnung nichts über das konkrete arbeitsverhältnis aus, sondern alleine über die verdienstgrenze. das heißt, man kann als "geringfügiger" normaler angestellter inkl. urlaub, sonderzahlungen usw. (leider eher selten...), freier dienstnehmer, auf werkvertrag,usw. sein.

Claudia1984
04.06.2005, 11:17
also ich bin seit jahren geringfügig beschäftigt und hab diverse möglichkeiten durch....hab in einem cafe gearbeitet, wurde dort nur für die tatsächlichen stunden bezahlt => kein urlaub

jetzt hab ich einen bürojob, ich bin unfallversichert, krieg urlaubsgeld und weihnachtsremuneration in höhe eines vollen gehaltes (die grenze liegt mittlerweile bei ca. € 321 was ich so mitkriegt hab) und hab auch fünf wochen urlaub. das äußert sich so, dass ich fünf mal meine wöchentliche arbeitszeit wegbleiben kann und trotzdem volles gehalt krieg. weiters ist es bei mir überhaupt so, dass ich jedes monat mein volles gehalt krieg und der rest rennt über plus- bzw. minusstunden. für die pension zählt die art von beschäftigung leider nicht, da man eben nur unfallversichert ist, und nicht kranken-, arbeitslosen- oder pensionsversichert. dem kann man aus dem weg gehn, wenn man mit chef redet, und der einen dann einfach auf mehr stunden anmeldet. dann bekommt man aba auch nicht mehr brutto für netto, sondern muss selbst auch einen anteil der versicherung übernehmen. bei geringfügig zahlt die komplette unfallversicherung der arbeitgeber. und wegen urlaub und so, das kommt eben auf die jeweilige ausverhandlung an mit dem dienstgeber.

hth
claudia

chsch
04.06.2005, 12:35
und wegen urlaub und so, das kommt eben auf die jeweilige ausverhandlung an mit dem dienstgeber.
sorry, da muss i dir als hobby-arbeitsrechtler widersprechen:
auch geringfügig beschäftigte haben (sofern sie regelmäßig beschäftigt sind) anspruch auf urlaub ... eben wie du beschrieben hast aliquot, also 5 x ihre wöchentliche beschäftigungszeit

leider wird das (ebenso wie die auszahlung von 13. und 14. gehalt an geringfügig beschäftigte) oft nicht eingehalten => wenn es euch so geht und ihr den job sowieso nicht mehr länger machen wollts, dann gehts zur arbeiterkammer und lassts euch mal rechtlich beraten!!!

lg
chsch

saxophoneplayer
04.06.2005, 17:49
Man, hier wird Begriffsverwirrung produziert, das ist ja sagenhaft.

Also sofern ich nach meiner bisherigen Arbeits- und Soziarechtausbildung an der WU zu sagen glauben kann (bitte nicht killen, wenn's doch nicht so ist), verhält es sich folgendermaßen.

Der Begriff der geringfügigen Beschäftigung ist ein rein sozialversicherungsrechtlicher und legt eine Grenze fest, bis zu der der Arbeitgeber einzig und allein den Unfallversicherungsbeitrag abzuführen hat.

Das hat aber nichts mit der arbeitsrechtlichen Qualifizierung eines Beschäftigungsverhältnisses zu tun. Hier ist der Begriff geringfügige Beschäftigung bedeutungslos. Vielmehr sind die Vertragstypen des freien Dienstvertrages und des (echten) Dienstvertrages entscheidend.

Während ein freier Dienstnehmer hinsichtlich Arbeitszeit frei entscheiden kann (zumindest nach der Konzeption) und keine Weisungsgebundenheit vorliegt, hat der echte Dienstnehmer zumeist fixe Arbeitszeiten sowie Weisungsgebundenheit.
Auf der anderen Seite hat der freie Dienstnehmer KEINEN Anspruch auf bezahlten Urlaub, das ist sozusagen der Wermutstropfen für ein schwächeres Weisungsverhältnis und somit mehr Autonomie für den Dienstnehmer.

Das heißt letztendlich, dass sowohl ein freier Dienstnehmer als auch ein echter Dienstnehmer geringfügig beschäftigt sein kann.

Die Beitragssätze für einen freien Dienstnehmer - sofern er über der Geringfügigkeitsgrenze ist - betragen 13,85 %. Die Sätze für den echten Dienstnehmer müssten leicht auf der HP der SV zu ermitteln sein.

lg, arnold

@ Simon: die Frage nach den Vorteilen/Nachteilen einer geringfügigen Beschäftigung ist daher quasi sinnlos. Interessanter ist die Frage, ob du freier Dienstnehmer oder "echter" Dienstnehmer bist.

sabeth
07.06.2005, 14:58
wenn du unter der geringfügigkeitsgrenze bleibst, bist du nicht sozialversichert (darunter fällt auch die krankenversicherung). deshalb bist du weiter bei deinen eltern mitversichert.

zur absoluten klärung ruf mal bei beiden versicherungsanstalten an und frag mal, was die so von dir halten;)

Ich hab heute bei der WGKK angerufen: ich bin bei ihr nur unfallversichert, krankenversichert bin ich nach wie vor bei meiner "ursprünglichen" Krankenkasse. Hab mir gedacht, ich poste das, denn vielleicht interessiert das jemanden hier herinnen auch, falls jemand in einer ähnlichen Lage ist wie ich ;)

Hab heute im Zuge eines Arztbesuches auch schon bemerken dürfen, daß ich mich glücklich schätzen kann, nicht bei der WGKK versichert sein zu müssen!

pat
10.06.2005, 18:28
Die Beitragssätze für einen freien Dienstnehmer - sofern er über der Geringfügigkeitsgrenze ist - betragen 13,85 %. Die Sätze für den echten Dienstnehmer müssten leicht auf der HP der SV zu ermitteln sein.


...und was mache ich, wenn ich in einem Monat über der Geringfügigkeitsgrenze liege?

mjp
10.06.2005, 20:58
...und was mache ich, wenn ich in einem Monat über der Geringfügigkeitsgrenze liege?
Geringfügige Beschäftigung und Sozialversicherung
Jede geringfügig beschäftigte Person ist vom Arbeitgeber bei der Gebietskrankenkasse zu melden. Der Arbeitgeber hat jedenfalls Beiträge zur Unfallversicherung zu entrichten.

Jeder geringfügig Beschäftigte ist jedenfalls unfallversichert.

Sobald Sie mehr als 323,46 Euro (Geringfügigkeitsgrenze) verdienen, sind Sie verpflichtend voll sozialversichert (= Kranken-, Pensions-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung)!

Seit 1. Jänner 1998 werden dabei Einkommen aus mehreren Beschäftigungsverhältnissen zusammengerechnet:
Bei Überschreiten der Geringfügigkeitsgrenze durch die Zusammenrechnung der Einkommen aus mehreren Beschäftigungsverhältnissen sind Sie verpflichtend kranken-, pensions- und unfallversichert. Arbeitslosenversichert sind Sie allerdings nicht!
Die Versicherungsbeiträge werden Ihnen in diesem Fall am Ende des Kalenderjahres von der zuständigen Gebietskrankenkasse vorgeschrieben.Informationen über die genaue Vorgangsweise erhalten Sie bei Ihrer Gebietskrankenkasse.

Geringfügig Beschäftigte können sich freiwillig selbst kranken- und pensionsversichern. In diesem Fall haben sie Anspruch auf Krankengeld in der Höhe von 3,87 Euro täglich und Wochengeld in der Höhe von 7,12 Euro täglich. Eine Selbstversicherung in der Arbeitslosenversicherung ist allerdings nicht möglich.

Geringfügig Beschäftigte sind nie arbeitslosenversichert!

Ähm .. jo da war no was: genau .. des "voll" - versichern kostet einen sowas um die 43,65 € im Monat

saxophoneplayer
10.06.2005, 21:22
...und was mache ich, wenn ich in einem Monat über der Geringfügigkeitsgrenze liege?

Du must da eigentlich überhaupt nichts tun. Dein Arbeitgeber hat für dich die 13,85 % KV und PV zu entrichten, die er allerdings natürlich von deinem Entgelt abzieht. Solltest du in darauf folgenden Monaten wieder unter der Grenze sein, kannst du natürlich wieder zurück in die alleinige UV-Beitragspflicht switchen. Einige in höchstem Ausmaß unredliche Zeitgenossen vereinbaren auch mit ihrem Arbeitgeber, dass sie das die Geringfügigkeitsgrenze übersteigende Entgelt erst in einem späteren Monat ausbezahlt bekommen, um somit ohne Unterbrechung unter der GFG zu liegen und sich somit die 13,85 % ersparen.

lg, arnold

Le_Double
28.11.2005, 17:07
Ich hab folgendes Problem mit der SV, hab zwei Arbeitsstellen und komme somit über die Verdienstgrenze, heute hab ich die Vorschreibung für 2004 - hier kann man wohl von einer Nachschreibung sprechen - bekommen. Satte 540 Euro, die ich auf einmal zu bezahlen habe! Eigentlich dachte ich dass ich nur für den Betrag, den ich im Monat über der Geringfügigengrenze bin Sozialversicherung zu zahlen habe, habe im Vorjahr laut deren Aufzeichnungen 3696,68 Euro verdient.

Weiß hier jemand besser als ich Bescheid und kann mir sagen ob das alles seine Richtigkeit hat?

Conni
28.11.2005, 17:14
Ich hab folgendes Problem mit der SV, hab zwei Arbeitsstellen und komme somit über die Verdienstgrenze, heute hab ich die Vorschreibung für 2004 - hier kann man wohl von einer Nachschreibung sprechen - bekommen. Satte 540 Euro, die ich auf einmal zu bezahlen habe! Eigentlich dachte ich dass ich nur für den Betrag, den ich im Monat über der Geringfügigengrenze bin Sozialversicherung zu zahlen habe, habe im Vorjahr laut deren Aufzeichnungen 3696,68 Euro verdient.

Weiß hier jemand besser als ich Bescheid und kann mir sagen ob das alles seine Richtigkeit hat?

wenn du 2 geringfügig jobs hast, kommst du ja insgesamt über die geringfügigkeitsgrenze und wirst dadurch sozialversicherungspflichtig.
da du bei beiden unternhemen aber immer darunter geblieben bist, mussten deine arbeitgeber den sv betrag nicht abziehen und haben den bruttobetrag an dich ausgezahlt.
du bist nun für den gesamtbetrag sv und pensionsversicherungspflichtig. unter der einkommnssteuergrenze bist du ja nun geblieben, oder?

die 540 € sollten in etwa hinkommen. die musst du nun zahlen.

SinBerella
28.11.2005, 17:20
so als pi x Daumen - Regel; in den Monaten wo du über der GGf.Grenze drüber bist, musst du selber ca. 14-15% der verrechneten Summe an die SV abführen.

Le_Double
29.11.2005, 10:40
naja, das ich das zahlen muss hab ich mir fast gedacht, das wie ist eine andere Frage. Aber danke für die schnellen Antworten, ich war nur echt schockiert über die Höhe, da ich wie gesagt fest der meinung war nur für das bezahlen zu müssen was über den 316 Euro war.

Irgendwie find ich das aber schon ziemlich arg, angenommen ich verdiene in einem Monat 321 Euro, muss ich gar nix bezahlen, verdien ich 322 Euro, muss ich für die 1 Euro mehr Verdienst ca. 40 Euro SV-Beitrag zahlen, da kann ja was in dem System nicht ganz stimmen oder?

Aber wie gesagt, :danke: Conny nochmals für die schnelle Antwort

SinBerella
29.11.2005, 10:54
über der GGF-Grenze zu sein zahlt sich erst ab ca. 400€ aus, darunter zahlst zu wirklich viel SV-Beiträge.

Ja es ist so, dass wenn du um 0,1€ darüber bist, du für ALLES SV-Beiträge zahlen musst.
Manchmal kann man sich mit dem AG das ausmachen, dass was über der GGF-Grenze ist in einem "schlechteren" Verdienstmonat auszahlen zu lassen.

Le_Double
29.11.2005, 18:34
ja, bei einem einzelnen Arbeitgeber bin ich eh unter der Gf-Grenze, alles was bei beiden über dieser Grenze liegt scheint nicht offiziell auf, aber auch dir danke für den Tip

SinBerella
29.11.2005, 19:21
ja, bei einem einzelnen Arbeitgeber bin ich eh unter der Gf-Grenze, alles was bei beiden über dieser Grenze liegt scheint nicht offiziell auf, aber auch dir danke für den Tip

tja, wenn du bei beiden unter der GF-Grenze bist - bist ja in Summe darüber ;)
und um das geht es; was du pro Monat verdienst (egal ob bei 1 oder bei mehreren AG). Also kannst du dir jedes Monat gleich alles ausszahlen lassen.

ABER auch dem AG sagen dass du noch einen 2. Job hast, denn wenn er das nicht weiß und die SV will von dem auch Beiträge kann sich der bei dir regressieren!!!! wenns im Arbeitsvertrag drin steht.

Le_Double
30.11.2005, 09:02
Der eine Arbeitgeber weiß glaub ich das ich noch woanders angemeldet bin, allerdings gibts bei beiden keinen Arbeitsvertrag, zumindest hab ich ihn noch nie gesehen. Die können sich bei mir regressieren? Ausgezeichnet, vielleicht dann gleich noch eine Nachzahlung! Danke für den Hinweis

SinBerella
30.11.2005, 09:26
Der eine Arbeitgeber weiß glaub ich das ich noch woanders angemeldet bin, allerdings gibts bei beiden keinen Arbeitsvertrag, zumindest hab ich ihn noch nie gesehen. Die können sich bei mir regressieren? Ausgezeichnet, vielleicht dann gleich noch eine Nachzahlung! Danke für den Hinweis

besser wäre eigentlich, nur bei einem AG arbeiten - dafür halt mehr

oder sich selber versichern (dann dürfte eigentlich keine Nachzahlung mehr passieren) - da bin ich mir aber nicht ganz sicher; bitte bei der GKK nachfragen

Le_Double
30.11.2005, 17:19
tja, nur bei einem AG arbeiten geht halt in meinem Fall nicht, da der eine unter der Woche in Wien ist und auch nur Leute unterhalb der GFG beschäftigt und am WE ist der zweite AG bei mir daheim, wo ich immer nur Samstags arbeite.

War heute beim Stand der WGKK beim Sozialtag, der Herr dort hat mir sehr weitergeholfen, ich muss Antrag auf Selbstversicherung stellen, angeben wieviel ich pro Monat verdiene, dann bezahl ich monatlich den Prozentsatz, und im Herbst wird wie bei der Stromrechnung abgerechnet und du musst nachzahlen oder bekommst zurückgezahlt!

MissSonic
06.02.2007, 10:07
Hallo,

aus aktuellem Anlaß hab ich da jetzt auch eine Frage dazu, bin nämlich im Forum über diesen Thread gestolpert und vielleicht weiß ja auch von euch hier jemand bescheid, weil er die gleiche Situation hatte:

also ich bin ebenfalls geringfügig beschäftigt (büro) - bekomme ebenfalls brutto-nette bezahlt und auch urlaubs und weihnachtsgeld!!

Frage 1.) wie schaut das aus, wenn ich krank werde? Hab das bislang so gehandhabt, dass ich meine Std. dann halt im Laufe des Monats nacharbeite, aber was ich jetzt gehört habe, hätte ich auch Anspruch auf nen Krankenstand, wie jeder andere auch!

Frage 2.) ich war bislang bei meinem Papa mitversichert, alleridngs läuft das mit meinem beginnenden 27. Lebensjahr ab und ich bin nicht mehr Krankenversichert. - lt WGKK muss ich mich dann selbst versichern.

Gut - wie funktioniert das, Kostenfaktor?, was beinhaltet dann alles diese Versicherung, wird dann irgendwas mit der e-card geändert????

Danke für jede Info!!!

Fraunsal
06.02.2007, 10:32
ich hätt da auch noch was beizutragen:
ich bin geringfügig beschäftigt (UV bei der WGKK) und bei meiner mutter mitversichert (krankenversichert).
in den monaten, in denen ich über der GFG liege, werde ich automatisch bei der WGKK auch krankenversichert und muss dies der Versicherung meiner Mutter melden - diese nehmen mich dann aus der Mitversicherung raus - und wenn ich dann wieder geringf. versichert bin, dann meld ich das wieder der Versicherung meiner Mutter und die versichert mich mit....
... voll umständlich. aber vielleicht liegt das auch an der Versicherung meiner Mutter...

Sunny
07.02.2007, 11:33
Vielleicht kann mir auch jemand zu einer Frage bezüglich geringfügiger Beschäftigung weiterhelfen:

Ich war mehrere Jahre Vollzeit arbeiten und daher auch versichert. Jetzt arbeite ich Teilzeit in einem fixen Angestelltenverhältnis und bin auch versichert.

Wenn ich jetzt zu einer geringfügigen Beschäftigung wechseln würde, könnte ich mich bei jemand anderem wieder mitversichern lassen? Z.B. Lebensgefährte (nicht verheiratet, aber im selben Haushalt) oder Mutter???

Hoffentlich weiß das jemand hier... pleeeeease!

Lg Sunny

mahler
28.10.2008, 10:56
also, ich "kämpfe" mit dieser Angelegenheit seit langem:

Urlaubsanspruch hat man als Geringfügiger per Gesetz, falls der Arbeitgeber Probleme macht, zur AK gehen und Dampf machen. Genauso ist es mit 13. und 14. Gehalt.

Urlaubstage werden nach Anzahl der tatsächliche Arbeitstage berechnet: arbeitet man 3 fixe Tage in der Woche, hat man 15 Arbeitstage (!) jährlich Urlaubsanspruch.

Versicherung: man ist als Geringfügiger über den Arbeitgeber nur Unfallversichert; allerdings wenn man sich bei WGKK selbstversichert, zahlt man (2008) 49,irgendwas € monatlich und ist kranken-, unfall- und pensionsversichert. Bei zwei geringfügigen Beschäftigungen. die in Summe die Grenze übersteigen, ist man pflichtversichert.

Alles klar?

Schönen Tag noch!

LG