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Thema: Werkvertrag/Dienstvertrag/Honorarnote??

  1. #1
    Avatar von Persephone
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    25

    Werkvertrag/Dienstvertrag/Honorarnote??

    Hallo!
    Also ich habe jetzt angefangen bei einer Firma zu arbeiten, habe einen Monat gearbeitet und soll nun eine Honorarnote ausstellen.
    Eigentlich war ausgemacht, dass in einem Werktvertrag angestellt bin, soll aber jetzt jeden Monat "Gehalt" bekommen.
    Ich kann kommen und gehen wann ich will, aber habe das gefühl, dass ich kein WErk oder so in dem Sinn erfülle, ich unterstütze laufend die Buchhaltung.
    Eigentlich wäre das ja dann ein freier Dienstvertrag oder?

    Kann ich überhaupt in einem Werkvertrag monat für monat eine Honorarnote ausstellen?
    Wäre das dann sozusagen jeden Monat ein neuer Werkvertrag? Man wird ja nur für einen Erfolg bezahlt?

    Und wie ist das dann mit diesen Deklarierungsgrenzen?
    Ich verdiene nebenbei als Selbstständige ein bisschen was durch eine kleine Privatzimmervermietung. Das ist aber wirklich nur sehr wenig im Jahr, ich verdien kaum mehr als 2000-3000 euro im Jahr. Dementsprechend führe ich auch keine Steuer ab bzw. verlang auch keine.

    Wie ist dann das jetzt zu handhaben?
    Muss ich meine Einkünfte aus der Zimmervermietung und dem Werkvertrag zusammenrechnen (netto?) und wenn ich dann unter einer gewissen grenze brauch, brauch ich mich nicht für sozialversicherung und was es da alles gibt anmelden?

    Bitte um Hilfe,

    lg
    Persephone

  2. #2

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    Zitat Zitat von Persephone Beitrag anzeigen
    Hallo!
    Also ich habe jetzt angefangen bei einer Firma zu arbeiten, habe einen Monat gearbeitet und soll nun eine Honorarnote ausstellen.
    Eigentlich war ausgemacht, dass in einem Werktvertrag angestellt bin, soll aber jetzt jeden Monat "Gehalt" bekommen.
    Ich kann kommen und gehen wann ich will, aber habe das gefühl, dass ich kein WErk oder so in dem Sinn erfülle, ich unterstütze laufend die Buchhaltung.
    Eigentlich wäre das ja dann ein freier Dienstvertrag oder?

    Kann ich überhaupt in einem Werkvertrag monat für monat eine Honorarnote ausstellen?
    Wäre das dann sozusagen jeden Monat ein neuer Werkvertrag? Man wird ja nur für einen Erfolg bezahlt?
    Das Werk per se muss eindeutig im Werkvertrag (den du dann, im gegebenen Falle jedes Monat neu unterzeichnen müsstest) eindeutig und explizit erwähnt werden. Du agierst dann als Unternehmer und bist deshalb auch nicht weisungsgebunden, du musst lediglich dein Werk (muss etwas konkretes sein, "Unterstützung der Buchhaltung" ist KEIN Werk ieS.) in diesem Zeitraum erstellen. Wurde das Werk termingerecht abgeliefert stellst du eine Rechnung (respektive Honorarnote).
    Zitat Zitat von Persephone Beitrag anzeigen
    Und wie ist das dann mit diesen Deklarierungsgrenzen?
    Ich verdiene nebenbei als Selbstständige ein bisschen was durch eine kleine Privatzimmervermietung. Das ist aber wirklich nur sehr wenig im Jahr, ich verdien kaum mehr als 2000-3000 euro im Jahr. Dementsprechend führe ich auch keine Steuer ab bzw. verlang auch keine.
    Wie ist dann das jetzt zu handhaben?
    Muss ich meine Einkünfte aus der Zimmervermietung und dem Werkvertrag zusammenrechnen (netto?) und wenn ich dann unter einer gewissen grenze brauch, brauch ich mich nicht für sozialversicherung und was es da alles gibt anmelden?
    Da die private Zimmervermietung wie du sie betreibst mWn nicht in die GewO fällt, musst du diesbzgl kein Gewerbe anmelden. Soweit du über die Geringfügigkeitsgrenze (ca. 360 € / Monat) bist musst du SV-Beiträge zahlen. Vom Verdienst sind das 14,6%. Bis 11.000 € bist du Lohnsteuer befreit.
    Verdienste werden IMMER addiert. (Und per Werkvertrag kann man da auch nichts schwarz machen, da deine Rechnung ja ausgewiesen wird und deshalb beim Finanzamt landet.) Bei der privaten Zimmervermietung sieht das, sofern keine Rechnung gestellt wird, natürlich anders aus ;-) ...

    Sollte ich kompletten Stuss geschrieben haben, bitte ich um Ausbesserung - lerne gern dazu!

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