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Thema: Neues Familienprojekt: Hausbau

  1. #1
    Avatar von nyhavn
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    Neues Familienprojekt: Hausbau

    Meine Eltern haben beschlossen, dass sie sich nach jahrelangem Sparen endlich einmal ein Urlaubshaus gönnen wollen.

    Nachdem mein Vater mit meinen Großeltern jahrelang in Bad Zell geurlaubt hat, soll es das Mühlviertel werden. Und im Idealfall eben Bad Zell, aber sie müssen sich bezüglich der Genehmigungen, des Grundstück usw. informieren.

    Ziemlich fix ist, dass es ein Massivbau aus Ziegeln werden soll. Nun meine Fragen in die Runde... Hat schon jemand Erfahrungen damit? Wenn ja, was für Ziegeln könnt ihr empfehlen? Und wie viel Zeit sollten wir für den Bau an sich einplanen?

    Ich bedanke mich schon einmal vorab für eure Hilfen.

  2. #2

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    Eigene Bauerfahrung habe ich leider noch nicht wirklich, das Thema wird bei uns erst in ein paar Jahren anstehen. Mein Bruder steckt aber gerade mitten im Hausbau und da bekomme ich am Rande und beim Helfen doch ab und an mal das eine oder andere mit. Wegen der Wertbeständigkeit hat er sich auch gegen ein Fertighaus und für ein massives Haus entschieden. Der Rohbau ist, soweit ich mich erinnern kann, relativ fix gestanden. Allerdings wurde da auch nichts unterkellert. Wie lange die Bauzeit dauert, hängt von vielen Faktoren ab. Dank moderner Materialien geht es aber oft viel zügiger als früher.

  3. #3
    Avatar von nyhavn
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    Vielen Dank für deine Antwort!

    Soweit ich das mitbekommen habe, gibt es verschiedene Varianten von Massivhäusern. Für welche Materialien hat sich dein Bruder entschieden?

  4. #4

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    Überwiegend für natürliche Materialien, größtenteils aus regionaler Produktion. Als Aussenmauern wurden mit Mineralwolle gefüllte Ziegel von Wienerberger verwendet, statt Mörtel eine Art Ziegelkleber. Der hatte einen speziellen Namen, kann mich aber nicht erinnern. Wenn's wichtig ist, kann ich aber nachfragen. Das Bauen ging damit jedenfalls ziemlich zügig voran und eine zusätzliche Außendämmung war dann gar nicht mehr nötig.

  5. #5
    Avatar von nyhavn
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    Vielen Dank für deine weitere Antwort! Und ja, ich wäre dir für ein Nachfragen auf jeden Fall dankbar.

    Weil vom Kleben von Ziegeln lese ich zum ersten Mal. Wie sind sie auf diese Variante gekommen bzw. warum haben sie sich dafür entschieden?

  6. #6

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    Also, der Ziegelkleber von Wienerberger heißt Dryfix. Die Entscheidung dafür ist aus verschiedenen Gründen gefallen. Zum einen ist da im Vergleich zu herkömmlichem Mauerwerk ne Zeitersparnis drin, geht einfach und schnell. Zum anderen werden dadurch Wärmebrücken vermieden, was für einen maximalen Wärmeschutz sorgt. Ein weiterer Punkt, der dann aber zum Glück doch nicht eingetreten ist, ist, dass damit auch bei bis zu - 5°C gearbeitet werden kann. Und gerade im Frühling oder im Herbst können spontane Kälteeinbrüche ja durchaus mal passieren..

  7. #7
    Avatar von nyhavn
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    Vielen Dank für deine weiteren Erklärungen!

    Bei Minusgraden an einem Haus zu arbeiten will ich mir erst gar nicht ausmalen. Das mit den Wärmebrücken wusste ich nicht, aber OK... das klingt nach einem Vorteil. Allerdings... was meinst du mit der Zeitersparnis?

  8. #8

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    Na schau, wenn man mauert UND anschließend dämmt, hat man zwei Arbeitsschritte. Bei Ziegeln mit integrierter Dämmung ist es nur ein Arbeitsschritt. Zudem kommen die Maurer mit dem Kleber schneller voran, als mit Dünnbettmörtel. Ist wohl unkomplizierter zu verarbeiten, glaube ich.

  9. #9
    Avatar von nyhavn
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    Vielen Dank für deine weitere Antwort!

    Ja, von diesem Kleber habe ich gelesen, dass er viel einfach zum Handhaben als der Mörtel ist. Und generell hast du uns viel weitergeholfen!

  10. #10
    Avatar von brainstorom
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    Ich habe mich nun eine Weile mit dem Thema beschäftigt und habe zum Wohnung kaufen auch einiges gelesen. Bei meiner Bank war ich auch und die würden mir einen Kredit gewähren.
    Aber ich wollte nie bauen, denn das ist mir einfach zu aufwendig. Ich habe keine Zeit und keine Nerven dafür :d
    Jedenfalls aber ist es etwas wunderschönes wenn man sein Eigenheim hat und sagen kann, dass es die eigenen vier Wände sind.

    Aber alle Entscheidungen sind jedem selber überlassen. Da sollte man auf jeden Fall alleine gucken und sich auch von einem Fachmann beraten lassen.

  11. #11
    Avatar von daniel2.0
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    Es klingt wirklich gut, weil jeder Mensch ein Ort braucht, wo man sich entspannen kann, doch sowas kann auch viel kosten. Wenn man es bauen will, empfehle ich einen Baukredit, weil man es so leichter hat.

    Was den Anbieter angeht, kann man ihn leicht, nach einem Vergleich finden. Vor kurzem habe ich einen Kredit mit guten Konditionen, dank einer Webseite beantragt und kam wirklich gut zurecht. Da habe ich auch viel über Baukredit gefunden, deswegen kann ich es empfehlen.

    Grüß

  12. #12
    Avatar von mali25
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    Was war es am Ende?

  13. #13

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    Zitat Zitat von mali25 Beitrag anzeigen
    Was war es am Ende?
    Vom Hausbau würde ich abraten, besser ein Haus fertig kaufen, wenn man sich es leisten kann. Einen Kredit kann man sich da auch nehmen, doch sollte die monatliche Belastung nicht allzu hoch sein. Viele sind dadurch schon schon in Schulden geraten. Doch wer so gut verdient, für den ist es ratsam, ein Haus dort zu kaufen.

    Es ist keineswegs so, dass man ein Eigentum braucht, um sich dort zu entspannen. Man kann jedes Jahr Urlaub machen. Man kann auch in Wien in den Prater gehen, Ausflüge machen, außerhalb von Wien Wanderungen unternehmen, Freunde treffen, Eislaufen gehen. Leider wird uns immer mehr vermittelt, dass es uns besser geht, wenn wir mehr Geld ausgeben.

    Die Zeit für Hausbau ist vorbei, das war in den 80er Jahren. In Zukunft wird man so etwas kaum erhalten können. Wer will dann noch mit über 60 Jahren Schulden zurückzahlen? Wer geerbt hat, der kann sich das sicher leisten. Die tollen Jobs mit Supereinkommen gibt es immer seltener.

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