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Thema: Buchhaltung inhouse oder externe Kanzlei?

  1. #1

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    Buchhaltung inhouse oder externe Kanzlei?

    Servus!

    Bin gerade bei der Erstellung meines Businessplans, da ich nächstes Jahr Großes vorhabe. Ohne zu viel zu verraten (Patent ist noch ausstehend), haben meine Frau und ich uns schon vor einem Jahr mit unserer Geschäftsidee selbstständig gemacht und sind seitdem als Popup-Store an vielen Festivals und Märkten in Österreich vertreten. Auch durch Catering verdienen wir etwas dazu.
    In unserem Hauptquartier in Wien beschäftigen wir immerhin bereits 12 Mitarbeiter. In Innsbruck haben wir auch einen kleinen Store mit einem Vollzeit- und 2 geringfügigen Mitarbeitern.

    Da unser Buchhalter nun von einem Headhunter für eine größere Kanzlei angeworben wurde, müssen wir unsere Zusammenarbeit leider beenden. Nun bin ich eigentlich auf der Suche nach einem neuen Buchhalter/Steuerberater, denke aber auch darüber nach, eventuell jemanden fix inhouse einzustellen, der dann nur für uns zuständig ist. Werden unser Produkt nämlich in den kommenden Wochen einigen Investoren und Supermarktketten pitchen, um einen landesweiten Verkauf in lokalen Lebensmittelläden zu ermöglichen. Könnt euch also vorstellen, um welche Summen es hier geht...

    Was meint ihr - sollte die Finanzbuchhaltung intern agieren oder reicht ein externer Berater?

    Bitte um Rat!

  2. #2

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    Oh wow.. das klingt ja voll spannend!
    Darf ich fragen, wie alt ihr seid und ob du nebenher noch an der WU studierst? Finde es immer sehr spannend, wenn sich so junge Menschen selbstständig machen und auch vor großen Projekten nicht zurückschrecken. Top!

    Ich arbeite im Einzelunternehmen eines sehr guten Freundes. Theoretisch "leiten" wir die Firma gemeinsam, aber alle Formalitäten laufen über ihn und er ist auf dem Papier auch Inhaber des e. U.!
    Finanzen und Organisatorisches besprechen wir aber immer gemeinsam, weshalb ich dir auch einen kleinen Einblick gewähren kann.

    Natürlich hatten wir von Anfang an schon immer einen Steuerberater mit an Bord, der uns in finanziellen Belangen zur Seite stand. Auch als wir die ersten Mitarbeiter einstellen konnten, hat er sich um diverse Anmeldungen beim Finanzamt und der Versicherung gekümmert. Als die Firma wuchs, haben wir uns auch überlegt lieber einen Buchhalter intern einzustellen, da sich so die Kommunikationswege deutlich verkürzen. Übrigens hat da eine Teilzeit-Anstellung gereicht. Denn mit 23 Mitarbeitern ist unsere Firma ja auch noch nicht soooo groß. Für uns hat das super geklappt, aber das muss man immer individuell betrachten. Pauschalisieren will ich hier nichts!

    Persönlich würde ich dir raten, vorerst mal bei einer externen Kanzlei zu bleiben. Auch mit "größeren" Summen werden sie bestimmt klar kommen.
    Erst wenn ihr euer großes Vorhaben vertraglich fixieren konntet - also die Zusammenarbeit mit Investoren und Handelsketten - würde ich an eine interne Buchhaltungsabteilung denken.

    Momentan ist unsere Buchhalterin übrigens in Karenz, weshalb wir uns für die Zeit eine sogenannte "mobile Buchhaltung" organisiert haben: https://www.fibu-gloser.at/meine-die...e-buchhaltung/
    Frau Gloser kommt für die nächsten Monate einmal die Woche zu uns ins Büro und übernimmt als Springerin unsere gesamte Buchhaltung. Auf jeden Fall eine optimale und schnelle Lösung für uns.
    Eventuell kann ich sie dir ja auch als Empfehlung aussprechen, falls du noch immer auf der Suche bist. Arbeitet nun schon seit Anfang August für uns und konnte sich wirklich wahnsinnig schnell einarbeiten.

    Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg mit eurem Vorhaben und vielleicht kannst du uns dann auch verraten, worum es bei euch eigentlich geht. :P

    Beste Grüße

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