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Thema: Wie mit dem Rauchen aufhören - Erfahrungen?

  1. #1

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    Wie mit dem Rauchen aufhören - Erfahrungen?

    Vielleicht ist es ja dem einen oder anderen von euch schon gelungen und ihr habt mit dem Rauchen aufgehört. Würde mir auch gerne diese lästige Angewohnheit angewöhnen. Einige Versuche sind aber schon schief gelaufen. Nach ein paar Wochen passt man nicht auf und schon schleicht es sich wieder ein.
    Habt ihr eventuell ein paar Tipps wie man mit dem Rauchen dauerhaft aufhören kann?
    Wie seid ihr vorgegangen, von einem Tag auf den anderen aufgehört oder hattet ihr da mehr Strategie dahinter und habt euch vorbereitet darauf?
    Ich denke es wäre sinnvoll in ein paar Situationen zu wissen was man tun soll, sonst verfällt man dem eben wieder.

  2. #2

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    Du meinst wohl abgewöhnen, oder? Dass du das Laster Rauchen an den Nagel hängen willst, finde ich gut. Mir ist es endlich auch gelungen, wobei ich offen und ehrlich zugeben muss, dass es mir auch wirklich nicht direkt beim ersten Versuch gelungen ist. Das Aufhören selbst ist, wie du ja auch schon gemerkt hast, nicht unbedingt das eigentliche Problem. Da gibt es ja den Witz, dass jeder Raucher ständig mit dem Rauchen aufhört. Nach jeder Zigarette... Die eigentliche Kunst ist es dann den Entzug durchzustehen und nicht in alte Gewohnheiten zurückzufallen.

    Auch wenn das Rauchen von Zigaretten ziemlich weit verbreitet ist, vergisst man oft, dass es Nikotin halt doch auch ein Suchtmittel ist, das es in sich hat. Das Gute ist, dass die körperlichen Entzugserscheinungen nicht bei jedem gleich stark sind. Und selbst, falls man doch stärker davon betroffen ist, hat man es nach nicht all zu langer Zeit hinter sich. Die Zeit, bis der Körper vom Nikotin entwöhnt ist, ist überschaubar. Den Körper und auch die Psyche kann man während dieser Phase mit natürlichen Mitteln unterstützen.

    Die Rolle der Psyche darf generell nicht vernachlässigt werden. Das Rauchen ist ja für die meisten Raucher doch auch eine Gewohnheit. Heißt, man greift in bestimmten Situationen oder wenn man unter Stress steht mehr oder weniger automatisch zum Glimmstengel. Für mich war es geraume Zeit komisch keine Zigarette zu rauchen, während ich auf die Bim warte. Man muss halt schauen, dass man in einem einigermaßen ausgeglichenen Zustand bleibt und sich immer wieder bewusst machen, dass das nicht Rauchen der eigentliche Normalzustand ist. Auch wenn es sich vielleicht anders anfühlt. Es dauert einige Zeit, bis man alte Gewohnheiten losgeworden ist und im Gehirn neue Trampelpfade für neue Verhaltensmuster angelegt wurden. Deshalb sollte man auch darauf achten nicht wieder rückfällig zu werden. Wenn man erst mal über dem Berg ist, wird es zunehmend leichter Nichtraucher zu bleiben.

  3. #3

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    Ich mag einfach alle rund um das Rauchen nicht mehr. Mir ist das jetzt bewusst geworden. Ich will nicht mehr nach Zigarettenrauch riechen, nicht den Geschmack im Mund, nicht mehr Zigaretten kaufen gehen obwohl ich gar nicht außer Haus gehen möchte, natürlich auch kein Geld mehr dafür ausgeben.
    Wie oft hast du es versucht? Jetzt hast du es aber geschafft oder?
    Was hast du beim letzten Versuch anders gemacht, wieso hat es bei dir dieses Mal geklappt?
    Irgendwelche Tipps auf was man aufpassen muss? Die Situationen vermeiden, in denen man geraucht hat, ist ja schon mal ein recht nützlicher Tipp,. Was sollte man noch versuchen zu ändern aus deiner Erfahrung heraus?

  4. #4

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    Den Geruch nach kaltem Zigarettenrauch fand ich auch immer furchtbar, auch als ich selbst noch geraucht habe. Bei mir in der Wohnung habe ich bis auf Ausnahmefälle nie drinnen geraucht und ich fand das nach dem Fortgehen immer ganz furchtbar, wenn die Klamotten und die Haare nach abgestandenem Rauch gerochen haben. Und trotzdem hat es bei mir echt relativ lange gedauert bis ich die Finger erfolgreich von den Glimmstängeln lassen konnte. Wie viele Versuche es waren, weiß ich gar nicht mehr. Waren auch einige halbherzige dabei. Aber jetzt habe ich es dauerhaft geschafft, denke ich. Der Schlüssel zum Erfolg ist halt, dass man wirklich mit dem Rauchen aufhören will.

    Was ich zusätzlich zum Meiden der Situationen, in denen bisher geraucht wurde, noch empfehlen kann, ist sich einen Ersatz zu suchen. Zumindest vorübergehend. Du wirst immer wieder mal in Situationen kommen, in denen du früher geraucht hast. Wenn du dann einen Kaugummi kauen kannst oder was auch immer dir hilft, kann das zusätzlich zum Smoksan schon was bringen. Die Kapseln habe ich aber auch zweimal täglich eingenommen, eine nach dem Frühstück und eine nach dem Abendessen. Das war für mich zusätzlich zur Unterstützung von Innen durchaus dann auch so eine Art Ersatzritual.

    Mit sowas wie einem Mantra oder Selbsthypnose habe ich keine Erfahrungen, manchen hilft das aber auch. Probiere einfach aus, was dir gut tut!

  5. #5

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    Und in dem Smoksan ist dann Nikotin drinnen oder wie läuft das ab?
    Hypnose hat ein Freund schon versucht, ging zwei Wochen gut - danach hat er wieder geraucht wie vorher
    Neben der Gesundheit ist der Geruch auch das Hauptanliegen. Selbst riecht man es ja als Raucher zwar weniger aber dennoch riecht man es. Ich nehme jedesmal wenn ich vor die Türe gehe Parfüm damit man es nicht gleich so riecht. Manchmal fühle ich mich da selbst unwohl weil ich eben nicht möchte, dass man gleich merkt, dass ich rauche. Mittlerweile empfinde ich es auch als einen gewissen Stempel der nicht gerade positiv ist.

  6. #6

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    Nein, Nikotin ist in den Smoksan Kapseln nicht enthalten. Wenn ich ehrlich sein soll, halte ich nicht so viel von der Rauchentwöhnung mit Ersatzprodukten. Meinen Erfahrungen nach, also eigenen und denen von Bekannten, funktioniert das schon in einigen Fällen, aber in anderen geht der Schuss auch sprichwörtlich nach hinten los und es wird dann vermehrt Nikotin konsumiert. Weil bei Kaugummis, Sprays und so weiter ja die schädlichen Effekte vom Tabakrauchen wegfallen und man sich trotzdem einen Nikotinkick verpassen kann. Im worst case wird die konsumierte Nikotindosis dann höher statt niedriger. Kann man machen, wenn man nur mit dem Rauchen aufhören will. Wenn man seine Sucht ganz loswerden will, ist das meines Erachtens nicht der richtige Weg.

    Smoksan hat mir dabei geholfen besser mit den Entzugserscheinungen klarzukommen und auch bei meinem Vorhaben Nichtraucher zu sein zu bleiben. Man hat ja doch immer mal wieder Momente, in denen man wieder Lust auf eine Zigarette bekommt. Zumindest geht es mir so... Ich kann aber nur empfehlen auch dann standhaft zu bleiben und sich Strategien zu suchen, die einem dabei helfen. Probier einfach für dich selbst aus, was bei dir funktioniert.

    Peinlich sein braucht es dir nicht, dass du noch rauchst. Natürlich ist das jetzt keine positive Angewohnheit, aber so wie ich dich lese, versuchst du ja deinen Mitmenschen nicht unangenehm aufzufallen und willst aufhören. Ich halte dir die Daumen, dass es dir gelingt Nichtraucher zu werden!

  7. #7

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    Ich finde wenn aufhören dann ganz. Also ohne Nikotin und ohne E-Zigaretten. Finde da ersetzt man eine Sucht durch die andere. Besser gleich die Richtige Taktik festlegen und ganz mit dem Zeug aufhören.
    Danke für deine Schilderung, dann probiere ich dieses Smoksan mal aus. Wie lange muss man das nehmen? Hoffe es hilft mir auch so. Gleichzeitig werde ich mir aber auch noch weitere Maßnahmen zurechtlegen damit ich nicht in Versuchung komme. Hoffe so wird das dann was.
    Würde jetzt nicht sagen peinlich aber ich würde sagen ich sehe jetzt ein, wie unnötig das eigentlich ist und wie dumm man war, wie man damit angefangen hat.

  8. #8

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    Müssen tut man gar nicht, aber das Mittel ist eine sanfte und natürliche Unterstützung von Innen. Da das Aufhören ein Prozess ist, kann man das selbstverständlich auch über einen längeren Zeitraum einnehmen. Manchen helfen auch Seminare, um Nichtraucher zu werden. Du wirst bestimmt deinen Weg finden. Von dem, was du schreibst, klingt es, als hätte es bei dir schon Klick gemacht. Dass die innere Haltung stimmt, ist am wichtigsten. Und selbst falls es nicht beim ersten Versuch klappen sollte, lass dich nicht entmutigen. Für manche Prüfungen auf der Uni braucht man auch mehrere Anläufe und Lernstrategien, bis man besteht. Alles Gute dir auf deinem Weg zum Nichtraucher!

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